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Recurvebogen



Recurve (englisch: zurückgebogen) steht für das Hauptmerkmal dieses Bogentyps, die zurückgebogene Form der Wurfarmenden. Recurvebogen speichern in ihren Wurfarmen mehr Energie und haben daher einen höheren Wirkungsgrad als z.B. Langbogen. Die anliegenden Sehnen dämpfen außerdem den Handschock nach dem Abschuss.

Während beim Langbogen die Bogensehne frei schwingt, liegt sie beim Recurvebogen auf den Wurfarmenden auf. Durch die Streckung der Sehne beim Abschuss wird ein Teil der Schwingungen vom Bogen absorbiert. Die starke Vorspannung der Wurfarme erfordert allerdings auch eine wesentlich größere Belastbarkeit des Materials.

Als Take-Down-Recurve bezeichnet man Recurvebögen, die aus einem Mittelstück und zwei Wurfarmen, also drei Teilen, bestehen. Der Vorteil dieser Bögen besteht darin, dass man sie zerlegen kann, was sie komfortabler und mobiler macht. Zudem kann man die Wurfarme wechseln, falls sie z.B. defekt sind oder gegen andere Wurfarme mit anderem Zuggewicht austauschen.

Viele Take-Down-Recurves haben ein schwereres Mittelstück aus Metall oder Kunststoff, was zur Stabilisierung des Schusses beiträgt. Allerdings gibt es auch Take-Down-Recurvebogens, die ein Mittelstück aus Holz besitzen, welches nicht schwerer ist als das Mittelstück eines einstückigen Recurves mit vergleichbarer Größe.